Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus L.) gehört zu der Pflanzenfamilie der Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae).
Sie wird u.a. auch Gelbes Vögerl, Kapuzinerle oder Salatblume genannt.
Ursprünglich stammt sie aus Südamerika (Peru und Chile), wird heute aber weltweit kultiviert.
Die Kapuzinerkresse enthält unter anderem Senfölglykoside, Eisen, Kalium, Magnesium, Schwefel, Phosphor und Vitamin C.
Die Senfölglykoside sind für den scharfen Geschmack verantwortlich, aber sie bekämpfen auch schädliche Bakterien, Pilze und Viren.
Die Kapuzinerkresse ist ein natürliches Antibiotikum, das bei Erkältung und Husten wirksam sein kann.
Die frischen Blätter, Blüten und Stängel der Kapuzinerkresse werden gerne für Suppe, Pesto oder als Salatbeilage verwendet.
Ich esse sie aber auch gern einfach so oder mache aus den Blättern und Blüten einen Kräuteressig.
Achtung bei Magenempfindlichkeit oder Magenentzündungen!
Übrigens:
Die Kapuzinerkresse wurde als Mittel bei Skorbut (Mangel an Vitamin C) gern eingesetzt und auch als Aphrodisiakum, da sie die Wirkung von Alkohol verstärken und Hemmungen fallen lassen soll.