Die Immortelle

 

Die Italienische Strohblume (Helichrysum italicum), auch Italienische Immortelle, Unsterbliche oder Currykraut genannt, gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae).

Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum.

Auf den ersten Blick erinnert das Currykraut an Rosmarin oder Lavendel, beim näheren Betrachten allerdings lässt sie sich anhand ihrer silbrig grauen, leicht klebrigen und intensiv nach Curry duftenden Blättern von diesen leicht unterscheiden.

Von Juni bis August bilden sich kleine, gelbe Blüten, die gerne von Insekten besucht werden.

Die jungen Blätter und Blüten kann man frisch als Gewürz für Reisgerichte, Saucen, Fisch und Fleisch verwenden – man kocht sie mit und entfernt sie dann wieder.

Ich habe die Blätter auch schon getrocknet und Gewürzmischungen für Fisch beigefügt.

Die Immortelle enthält unter anderem Bitterstoffe und ätherische Öle.

Das kostbare ätherische Öl, das durch Wasserdampfdestillation aus den gelben Blüten und dem blühenden Kraut gewonnen wird, wird gerne bei Prellungen, Blutergüssen, Muskelverspannungen und kleineren Verletzungen verwendet.

Die Immortelle hat zudem hautregenerierende Eigenschaften, weshalb sie auch bei Hautproblemen wirksam sein kann.

 

Ich verwende gerne das Immortellenhydrolat von Primavera – es hat mir schon bei so manchen „Bläuerlern“ (blauen Flecken) geholfen. Es riecht wirklich sehr nach Curry!

 

 

Übrigens:

Der botanische Name „Helichrysum“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Sonne“ (helios) und „Gold“ (chrysos).

 

Gut zu wissen:

Für 1 Kilogramm ätherisches Öl braucht es 500 Kilogramm blühendes Kraut- es wird von Hand (mit der Sichel) geerntet.