Der Rote Fingerhut

 

Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea) gehört zu der Pflanzenfamilie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae).

 

Ich muss zugeben, ich war schon immer sehr fasziniert von seiner Schönheit.

Deshalb habe ich vor einigen Jahren versucht, ein Exemplar in meinen Hexengarten zu pflanzen.

Leider wurde mein Fingerhut bald von Schnecken und anderen Tieren aufgefressen.

 

 

Es heißt, dass Feen in den Blüten wohnen. Das gefällt mir natürlich sehr.

„Ich glaube doch an Feen, ganz fest, ganz fest!“ (Zitat aus Peter Pan) – das kommt mir immer in Erinnerung, wenn ich etwas über Feen lese.

 

 

So wunderschön und so stark toxisch –zwei verzehrte Blätter reichen wahrscheinlich schon und ab geht’s ins Jenseits (für Kinder ist Digitalis noch giftiger!).

 

Nichtsdestotrotz kann Digitalis sehr wirksam sein: Als homöopathisches Mittel wird er beispielsweise bei Herzproblemen eingesetzt.

 

Die Blüten des Roten Fingerhuts erinnern an Glocken. Glocken schlagen.

Der Wirkstoff im Fingerhut, das Digitoxin, bringt das Herz also wieder zum Schlagen.