Der Purpursonnenhut

 

Der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteracea).

Volkstümlich wird er auch Sonnenhut oder Igelkopf genannt.

Er ist unter anderem mit der Sonnenblume, der Ringelblume und dem Löwenzahn verwandt.

 

Er kann über 1 Meter groß werden und stammt ursprünglich aus Nordamerika.

Die Ureinwohner Amerikas schätz(t)en ihn sehr, er ist eine mächtige Heilpflanze. Sie verwende(te)n ihn z.B. bei Schlangenbissen und Infektionskrankheiten.

 

Dank seiner wertvollen Inhaltsstoffe (u.a. Schleimstoffe, Vitamin C, ätherische Öle und Harz) wirkt er antibakteriell, entzündungshemmend, wundheilend, schleimlösend, schmerzstillend, entgiftend und immunstärkend.

Daher kann er bei beispielsweise bei Erkältung, Hautentzündungen und schlecht heilenden Wunden hilfreich sein.

 

Der Blütenkopf vom Sonnenhut sieht aus wie ein kleiner Igel (er fühlt sich auch tatsächlich stachelig an).

Deshalb wird Sonnenhut auch „Echinaecea“ genannt, das heißt nämlich „igelartig“. Die Blüten erinnern ein bisschen an einen Sonnenhut, daher der Name.

Aus den Blüten kann man z.B. einen Tee zubereiten, zur Stärkung des Immunsystems, aus den Blättern, Blüten und der Wurzel eine Tinktur – „Immuntropfen“ nenne ich diese.

 

In meinem Hexengarten hatte einen wunderschönen Echinacea. Seine Blüten zu ernten war eine ziemliche Herausforderung, denn es waren meistens 1-2 (Wild)bienen auf jedem Blütenkopf! Deshalb habe ich ihn ganz den lieben Insekten überlassen.