Dass man Karotten essen kann, ist allgemein bekannt.
Viele wissen jedoch nicht, dass auch die grünen Blätter der Karotte essbar sind und richtig lecker schmecken.
Ich mache gern Pesto aus dem Karottengrün.
Dazu braucht man:
Das Karottengrün habe ich in meiner Gewürz- und Kaffeemühle von Rommelsbacher zerkleinert.
Man kann die Blätter aber auch von Hand klein zupfen oder schneiden.
Die zerkleinerten Blätter in eine Schüssel geben, etwas Salz dazu geben.
So viel Olivenöl dazu gießen, bis die Blätter bedeckt sind beziehungsweise durch Rühren eine cremige Paste entsteht.
Etwas Parmesan und die gehackten Nüsse untermischen und abschmecken.
Wichtig bei Pestos: Wenn ihr sie in Gläser abfüllt, gebt einen Schuss Olivenöl drauf, bevor ihr die Gläser verschließt – dies beugt Schimmelgefahr vor.
Im Kühlschrank lagern oder gleich verwenden – ich verwende das Karottengrünpesto für Pestoschnecken.
Dafür streicht ihr es auf einen TK-Blätterteig, rollt diesen ein und schneidet gleichmäßige Scheiben ab.
Bei 180°C brauchen die Pestoschnecken etwa 20 Minuten (sie sollten eine leichte Farbe angenommen haben).