Die Kreuzblättrige Wolfsmilch (Euphorbia lathyris) gehört wie die Zypressen-Wolfsmilch zu der Pflanzenfamilie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).
Ursprünglich stammt sie aus Asien.
Sie ist mir in meinem Hexengarten an vielen Stellen begegnet – vielleicht bin ich deswegen keinen Wühlmäusen im Garten begegnet, diese mögen die Kreuzblättrige Wolfsmilch nämlich gar nicht.
Ein achtsamer Umgang mit ihr ist anzuraten, da der in der Pflanze enthaltene Milchsaft giftig ist und zudem ätzend wirkt.
Ich habe selbst die Erfahrung damit gemacht – meine Arme waren mit kleinen, brennenden Pusteln übersät, als ich im T-Shirt einmal ein großes Exemplar ausgerissen habe.
Der Milchsaft hat aber auch etwas Gutes, er hilft bei Warzen oder Hühneraugen. Aber er reizt die Haut sehr, ätzt die Warzen einfach weg.
Man könnte sich mit dem Milchsaft sogar rasieren. Einfach auftragen und die Haare fallen von alleine ab.
Ausprobiert habe ich das aber nicht.
Aus dem Milchsaft kann auch benzinartiger Treibstoff gewonnen werden (vgl. www.pflanzenforschung.de).
Auch die Samen der Kreuzblättrigen Wolfsmilch sind giftig – wenn man viele Samen kosten würde, könnte man sogar ins Jenseits befördert werden.