Die Mariendistel (Silybum marianum) gehört zu der Pflanzenfamilie der Korbblütler (Asteraceae).
Sie wird unter anderem auch Fieberdistel, Frauendistel oder Milchdistel genannt und stammt ursprünglich aus Südeuropa, Südrussland, Kleinasien und Nordafrika. Sie fühlt sich in wärmeren Gegenden besonders wohl.
Man findet die Mariendistel auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten.
Ich habe vor einigen Jahren Mariendistelsamen in meinem Hexengarten ausgesät und war happy, als eine wunderschöne Mariendistelpflanze heranwuchs.
Verwendet habe ich sie nicht, aber sehr gerne betrachtet.
Natürlich kann man aber viele Teile der Mariendistel verwenden (Blätter, Blüten, Triebe, Samen und Wurzel).
Aus den Samen werden Tabletten, Kapseln und Öl hergestellt.
Die jungen Mariendistelblätter können auch wie Gemüse gekocht werden – dazu müssen allerdings die Stacheln entfernt werden. Auch die ungeöffneten Blüten können kulinarisch verwendet werden, sie erinnern angeblich an Artischocken.
Übrigens:
Die Mariendistel ist DIE Heilpflanze für die Leber: Sie entgiftet und stärkt die Leber, und wirkt regenerierend.